Die Ozontherapie – Ozon und Eigenblut zur Aktivierung des Immunsystems

Was ist Ozon?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst einen Blick auf die Bedeutung des Sauerstoffs für unseren Körper werfen. Sauerstoff ist das Lebenselixier unseres Körpers, der Treibstoff unserer Zellkraftwerke (Mitochondrien). Ohne Sauerstoff kein Leben. Mangel an Sauerstoff heißt: Mangel an Energie, Immunkraft und Vitalität. Muss der Körper etwas in Ordnung bringen, so braucht er noch mehr davon. Daher ist es ganz besonders wichtig, genug Sauerstoff bis in die letzte Zelle zu haben, wenn der Körper unter Stress steht, Infektionen und Entzündungen bekämpft oder Wunden verschließen und ausheilen muss.

Mangel an diesem Lebenselixier heißt: Mangel in vielerlei Hinsicht mit entsprechenden Folgen. Dieser Sauerstoff muss aus der Lunge in unserem Blut durch alle Gefäße, zu allen Zellen hin transportiert werden (rote Blutkörperchen. Dort muss er in die Zelle hinein bis in die Zellkraftwerke (Mitochondrien), um für unsere Energiegewinnung zur Verfügung zu stehen. Auf diesem Weg können aus unterschiedlichen Gründen Probleme auftreten, welche sich in verschiedenen Symptomen und Krankheiten zeigen. Die gravierendsten und bekanntesten Auswirkungen solcher Probleme sind Schlaganfall, Herzinfarkt, Erblindung und Erektionsstörungen. Doch auch weniger dramatische Symptome und Störungen sind sehr häufig auf Sauerstoffmangel und Energiemangel zurückzuführen.

Es spricht also sehr vieles dafür, dieses Wissen in der Prävention und natürlich in der Behandlung von Krankheiten routinemäßig einzusetzen. Führen wir dem Menschen vermehrt Sauerstoff zu, um diese Fähigkeit zu trainieren, um die „Sauerstoffbatterie“ aufzuladen, um die Energieproduktion anzuregen, dann erfolgt sofort eine Verbesserung der Gesamtsituation des Menschen.

Ozon (O3) ist eine ganz besondere Form des Sauerstoffs (O2), bei der sich 3 Sauerstoffmoleküle miteinander verbunden haben anstatt der üblichen 2 Moleküle. Um diese 3 Moleküle kurzzeitig zu verbinden, ist Energiezufuhr nötig, das heißt, dieses Ozon ist hochenergetisch und hochreaktiv, allerdings nur relativ kurzlebig. Diesen Umstand machen wir uns bei der Ozontherapie zunutze (eigentlich ist es eine Ozon-Sauerstoff-Therapie, denn in einem solchen Gas ist immer beides vorhanden). Damit erreichen wir im Körper bestimmte Reaktionen, die durch Sauerstoff alleine gar nicht oder nur sehr langsam ausgelöst werden würden.

    Wie wirkt Ozon?

    Das benutzte Ozon-Sauerstoff-Gemisch wirkt im menschlichen Körper auf verschiedenen Ebenen. Dadurch entsteht ein sehr tiefgreifendes, breites und nachhaltiges Wirkungsspektrum. Die im Folgenden kurz beschriebenen Wirkungen bringen wissenschaftlich nachgewiesene synergistische (sich gegenseitig verstärkende und ergänzende) Effekte auf die Gesundheit:

    • Starke Interferonbildung, heißt starke Anregung des Immunsystems auf vielen Ebenen
    • Starke Enzymaktivierung, insbesondere entzündungshemmende und tumorreduzierende Stoffe werden aktiviert
    • Blockierung entzündungsfördernder Zytokine
    • Anstieg aller Abwehrzellen im Blut und Gewebe (bis zu 10-fach)
    • Anstieg von Prostacyclin, einem Gewebshormon, das stark gefäßaktiv wirkt (bis 7-fach), verantwortlich für Regeneration und Neubildung von Gefäßen
    • Verbesserung der Sauerstoffausnützung in den Zellkraftwerken der Zellen (Mitochondrien), verantwortlich für Steigerung der Leistungsfähigkeit, Energie und Abnahme von Müdigkeit
    • Toxinbindung und Aktivierung der Ausscheidungsorgane, verantwortlich für starke Entgiftungswirkung

    Was bewirkt die Ozontherapie?

    Ozontherapie wirkt, wie schon beschrieben, auf sehr vielen Ebenen. Daher sind auch die möglichen Auswirkungen für die Gesundheit sehr vielfältig:

    • Starke Durchblutungsverbesserung bis in die Kapillaren, Gefäßregeneration und Anregung der Neubildung.
      Stark verbesserte Fließfähigkeit des Blutes kann zur Abnahme der Geldrollenbildung in Gefäßen und damit Verminderung der Thromboseneigung führen.
    • Sauerstoffversorgung verbessert sich im gesamten Organismus bis in jede einzelne Zelle hinein.
      Bessere Funktion, Regeneration und Reparatur aller Gewebe.
      Verzögerung des Alterungsprozesses, Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit.
    • Leberfunktionssteigerung heißt Steigerung der Entgiftungsleistung und Stoffwechselregulierung (u.a. Blutfettregulation).
    • Massive Verbesserung, Aktivierung und Stimulierung des gesamten Immunsystems.
      Aktuelle und vor allem alte schleichende Infekte werden durch Eigenheilkraft des Körpers erledigt (Hausputz).

    Ozon wirkt direkt antiviral, antibakteriell und pilztötend.

    • Verbesserung der Gehirnfunktion und Leistungsfähigkeit.
      Deutlich verbesserter Stressabbau, Schlafverbesserung.
    • Allgemeine Steigerung der Lebenskraft, geistigen Leistungsfähigkeit und des Allgemeinbefindens.

    Welche Formen der Ozon-Sauerstoff-Therapie gibt es?

    In der Alternativ- und Komplementärmedizin gibt es verschiedene Anwendungen des Sauerstoff-Ozon-Gemischs. 
    Welche die sinnvollste und effizienteste Anwendung für Sie darstellt, klären wir im Vorgespräch nach der Untersuchung.

    In unserer Praxis werden folgende Formen angewandt:

    Kleine Ozon-Eigenbluttherapie

    • Hierfür wird dem Patienten aus einer Vene eine kleine Menge (1–5 ml) eigenes Blut entnommen, mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch versetzt, verschüttelt und in den Gesäßmuskel oder unter die Haut zurückinjiziert.
    • Zeitaufwand ca. 10–15 Minuten

    Große Ozon-Eigenbluttherapie – „große Blutwäsche“

    • Für die große Eigenblutbehandlung werden dem Patienten ca. 150–250 ml Blut aus der Armvene direkt in eine Einwegvakuumtropfflasche entnommen. Dieses Blut wird mit einem Ozon-Sauerstoff-Gemisch angereichert und anschließend als Infusion zurückgegeben.
    • Zur Vorbeugung, Regeneration und Revitalisierung wird eine Serie von ca. 10 Behandlungen in einem Rhythmus von 1–2 mal pro Woche durchgeführt. Akut kann man auch bei Notwendigkeit häufigere Behandlungen durchführen.
    • Zeitaufwand ca. 15–25 Minuten

    Große Hochdosis Ozon-Eigenbluttherapie nach Dr. Lahodny

    • Die Durchführung erfolgt in gleicher Weise wie die eben beschriebene Behandlung, allerdings mit höherer Dosis und mit bis zu 10 Wiederholungen im Rahmen einer Behandlung. So kommt ein guter Teil der Gesamtblutmenge (bis zu 2,5 Liter) mit dem Sauerstoff-Ozon-Gemisch in Kontakt.
    • Diese Therapie, eingeführt von unserem Kollegen Lahodny, ist natürlich bezüglich Vorbereitung und zeitlichem Umfang etwas aufwendiger, aber in vielerlei Hinsicht sehr viel wirkungsvoller, insbesondere bei chronischen Erkrankungen.
    • Sie wird üblicherweise einmal pro Woche durchgeführt über einen Zeitraum von 8–10 Wochen.
    • Zeitaufwand ca. 40–50 Minuten

    Injektionstherapie zusammen mit der Ozon-Eigenbluttherapie

    • Bei allen von uns durchgeführten Therapien wird nach Ergebnis der vorherigen Untersuchung eine Individuell zusammengestellte maßgeschneiderte Injektionstherapie von Vitaminpräparaten und bewährten naturheilkundlichen Heilmitteln am Ende der Ozontherapie verabreicht.
    • Dies ermöglicht auf die speziellen Schwächen und Beschwerden des Patienten gezielt einzugehen und dort zu unterstützen wo es nötig ist.

    Weitere mögliche Formen der Ozontherapie

    Unser Fokus bei der Ozon-Sauerstofftherapie liegt auf Grund der jahrelangen überaus positiven Erfahrung bei den drei oben genannten Therapieanwendungen, jedoch gibt es auch noch weitere Anwendungsmöglichkeiten:

    • „Rektale Begasung“
    • Die intraartikuläre und periartikuläre Ozoninjektion bei Arthrose und bei „akutem Bandscheibenvorfall“.
    • Die äußerliche Auftragung von ozonisiertem Olivenöl auf infizierte Wunden.
    • Beutelbegasung (Bei chronischen Wunden wird in einen möglichst luftdicht abgeschlossenen Sack Ozon-Sauerstoffgemisch eingeleitet und nach einigen Minuten wieder abgesaugt. Dies dient der Desinfektion der Wunde und der Anregung der Durchblutung, um die Heilungstendenz zu verbessern.)
    • Die subkutane Ozon-Sauerstoff-Injektion unter die Haut ist eine weitere therapeutische Anwendung von Ozon.
    • Oxyvenierung: Das direkte Anreichern venösen Blutes mit reinem Sauerstoff ohne Ozon.
    • Ozonisiertes wasser – was ist das? Dabei wird ein Ozon-Sauerstoffgemisch in normales Wasser eingeleitet und verschüttelt (wie Kohlensäure in vielen Getränken). Man will sich damit die Ozonwirkung gegen Viren, Bakterien und Pilze zunutze machen. Mögliche Anwendungen bei Halsinfekten als Getränk und bei Hautinfekten wie Pusteln und Akne als Umschlag.

    Wann wird die Ozontherapie angewendet?

    Es gibt grundsätzlich 2 große Anwendungsbereiche für die Sauerstoff-Ozontherapien:

    1. Prävention, Better aging (Alterungsprozesse verlangsamen und damit Lebensenergie und Lebensqualität stark bessern)

    2. Behandlung bei Symptomen, Beschwerden, Krankheiten, Reparatur, Regeneration im Sinne der Anregung der Selbstheilkräfte

    Diese Bereiche überschneiden sich natürlich oder gehen zum Teil ineinander über, da die oben beschriebenen Wirkmechanismen in beiden Bereichen ansprechen.

    Die wichtigsten möglichen positiven Auswirkungen Im Anwendungsbereich Prävention und „Better Aging“

    • Erhaltung und Verbesserung der Leistung in vielen Bereichen.
    • Gutes Hören und Sehen erhalten und oft sogar verbessern.
    • Körperliche Leistungsfähigkeit steigern, vor allem durch Unterstützung von Herz und Lunge.
    • Besserung der geistigen Leistungsfähigkeit wie Konzentration, Merkfähigkeit und Stressresistenz steigern, besserer Schlaf.
    • Immunsystem aktivieren, bedeutet gute Vorbereitung auf Übergangs- und Winterzeiten mit erhöhter Häufigkeit von Infekten.
    • Reduktion von Kopfschmerzen und häufig auch Migräne (außer bei mechanischen Ursachen im Wirbelsäulenbereich).
    • Verbesserung des Aussehens durch verbesserte Durchblutung und dadurch Straffung der Haut. Verbesserung von Haarqualität und Reduktion bis Stoppen von Haarausfall.

    Bei folgenden Störungen sind positive Auswirkungen möglich:

    Akute, chronische und wiederkehrende Virusinfekte, bakterielle Infekte

    • z.B.: Herpes simplex (Fieberbläschen), Herpes zoster (Gürtelrose), Herpes genitalis, verschleppte Grippe und viele andere virale Erkrankungen
    • Alle Herpes Ausbrüche, Grippe- und die meisten Erkältungskrankheiten sind virusbedingt.
    • Der Lippen-Herpes, eine häufig wiederkehrende, sehr lästige Erkrankung, ist mit den verschiedenen Formen der Ozon-Therapie in Ergänzung zu anderen Methoden sehr gut zu beeinflussen.
    • Bei der Gürtelrose empfiehlt sich die Anwendung der Ozon-Eigenblutbehandlung in Kombination mit anderen immunstärkenden Maßnahmen. Dasselbe gilt für Herpes-Infektionen der Geschlechts-Organe.
    • Wiederkehrende Infekte der oberen Luftwege und der Bronchien sind zu über 80% virusbedingt und können so gut in den Griff bekommen werden.
    • Grippeinfektionen heilen bei vielen Menschen nur sehr langsam ab und verursachen oft einen wochenlangen Zustand der Schwäche, Schlappheit, Mangel an Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Ozon- Sauerstofftherapie kann als Unterstützung diese Phase „nicht richtig krank aber auch nicht gesund und fit“ recht schnell verbessern oder ganz beenden kann.

    Regeneration – Revitalisierung

    • Chronische Erschöpfung, verzögerte Erholung nach Erkrankungen (z.B.: Virusgrippe), operativen Eingriffen, Tumortherapien

    Augenerkrankungen

    • wie Sehschwäche, Maculadegeneration und Gefäßverkalkungen

    Durchblutungsstörungen

    • im Herzen bei Angina Pectoris, Zustand nach Herzinfarkt (nicht ganz akut), verbesserte und schnellere Regeneration, Durchblutungsstörungen der Arme und Beine

    Funktionsstörungen des Gehirns und des vegetativen Nervensystems

    • Abnahme der Merkfähigkeit, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Burn-out, Schwindel, Gangunsicherheit

    Entzündungen

    • oft chronisch und therapieresistent im Nervensystem und Gefäßen (z.B.: Multiple Sklerose, Gefäßentzündungen)

    Gelenke

    • Arthrose und entzündlich aktivierte Arthrosen sprechen gut auf die entzündungshemmende und Knorpelzellstoffwechsel aktivierende Wirkung an.
    • Im rheumatischen Bereich wird Ozon ebenfalls als ergänzende Maßnahme zur Entzündungshemmung und Normalisierung des Immunsystems eingesetzt. Die damit erreichte Reduzierung von Schmerzen und Schubhäufigkeit bringt eine bessere Lebensqualität mit sich. Meist wird eine deutliche Verminderung der oft belastenden Medikamenteneinnahme möglich.  So wird auch die Notwendigkeit von Folgemedikamenten zur Eindämmung der Nebenwirkungen (z.B.: Magenschutz) weiter herabgesetzt.

    Leberfunktion

    • Unterstützung bei Leberschwäche nach Überlastung oder Infekten, der Ausleitung und Verringerung von leberbedingter Müdigkeit

    Hören

    • Hörschwäche, Schädigung des Hör – und Gleichgewichtsorgans wie Hörsturz und Tinnitus (nur in der Akutphase mit Aussicht auf Erfolg behandelbar)

    Chronische schlecht heilende Wunden

    • Anregung der Heiltendenz und Reinigung der Wunden durch die antibakterielle und pilzhemmende Wirkung des Ozons, oft vorkommend bei Diabetes mellitus

    Gynäkologische Probleme

    • Störungen der Menstruation, Funktionsschwäche der Unterbauchorgane

    Tumortherapie

    • Begleit- und Nachbehandlung, schnellere Regeneration und Revitalisierung

    Wann sollte die Ozontherapie nicht angewendet werden?

    • Akute Anämie (ausgeprägte Blutarmut = Mangel an rotem Blutfarbstoff)
    • Bluterkrankheit
    • Schwangerschaft bis zur 13. Woche
    • Während der Monatsblutung
    • Akuter Herzinfarkt und Schlaganfall
    • Erkrankungen des Herzens, die generell eine Infusionsbehandlung verbieten wie z.B. WPW-Syndrom (seltene Störung der Reizübertragung am Herzen), Zustand nach einer erheblichen Lungenembolie, bifaszikulärem Block (eine erhebliche Störung des Reizleitungssystem des Herzens)
    • Favismus (erbliche Blutkrankheit mit einem Enzymdefekt, der eine Verarbeitung der Reaktionsprodukte nicht in der herkömmlichen Weise bewirkt)
    • Schwerwiegende, nicht behandelte Schilddrüsenüberfunktion
    • Injektionen (z. B. kleine Eigenblutbehandlung) im Strahlenbereich einer Bestrahlungstherapie

    Nebenwirkungen der Ozontherapie

    Außer den üblichen harmlosen Nebenwirkungen einer Venenpunktion (kleiner Stichschmerz, eventuell kleiner Bluterguss, vermeidbar durch sofortiges Abdrücken und Druckverband) sind vom überall vorkommenden Sauerstoff und auch seiner 3-wertigen Form des Ozons bei der Eigenblutbehandlung keine Nebenwirkungen bekannt!

    Ozon sollte nicht in entsprechenden Mengen eingeatmet werden.

    • Die Ozontherapie ist ein sicheres Verfahren, das bei sachgerechter Durchführung und richtiger Dosierung keine Komplikationen erwarten lässt.
    • Eine allergische Reaktion auf eine Ozongabe ist nicht zu erwarten, da das Ozonmolekül (O3) und der Sauerstoff (O2) keine allergene Potenz haben. Im Gegensatz zu Pollen und anderen komlexeren Molekülen kann es keine überschießende ungewollte Reaktion des Immunsystems bewirken.
    • Durch den Blutgerinnungshemmer Natriumcitrat, der bei der großen Eigenblutbehandlung als Infusionsbehandlung eingebracht wird, ist eine allergische Reaktion bei empflindlichen Personen allerdings nicht hundertprozentig ausschließbar, wenn auch extrem selten.

    Was kostet die Ozontherapie in unserer Praxis?

    • Kleine Ozon-Sauerstoff-Eigenbluttherapie 45.-€ zuzüglich Ampullen der Injektionstherapie nach Aufwand (durchschnittlich 25–45€)
    • Große Ozon-Sauerstoff-Eigenbluttherapie 65.-€ zuzüglich Ampullen der Injektionstherapie nach Aufwand (durchschnittlich 25–45€) 
    • Große Hochdosis-Ozon-Sauerstoff-Eigenbluttherapie 150.-€ zuzüglich Ampullen der Injektionstherapie nach Aufwand (durchschnittlich 25–45€)

    Wie und wie oft wird die Ozontherapie durchgeführt?

    • Natürlich wird eine Ozontherapie nur nach einem ausführlichen Gespräch sowie einer Untersuchung je nach Ergebnis durchgeführt.
    • Bei großer oder Hochdosis Ozontherapie ist es wichtig, dass kurz vor der Therapie mindestens 0,75 bis 1 Liter reines Wasser oder ungezuckerter Tee getrunken wird.
    • Sinnvollerweise sollen während der Gesamtdauer der Therapie als unverträglich erkannte Nahrungsmittel sowie Zucker so konsequent wie irgend möglich vermieden werden. Dadurch erreicht und nutzt der Körper seine optimalen Selbstregulierungs- und Heilkräfte zu Ihrem besten Nutzen.
    • Jegliche Ozontherapie wird in Form einer Serie durchgeführt, sinnvollerweise werden 8–10 Therapien durchgeführt.
    • Je nach Grund und Art der Anwendung empfehlen wir tägliche (akuter Infekt, Hörsturz, Tinnitus), meist jedoch wöchentliche Anwendungen (1–2 pro Woche).

    Anwendung der Ozontherapie in Kombination mit anderen Therapieformen in unserer Praxis

    Die Ozontherapie ist eine risikoarme Therapie und kann als ergänzende Maßnahme zu allen schulmedizinischen und komplementären Behandlungen durchgeführt werden.

    Besonders erfolgreich ist die Kombination mit einer Darmsanierung und Darmspültherapie, denn 80% unseres Immunsystems ist im Mikrobiom und Lymphsystem des Darms lokalisiert und wird maßgeblich von dort gesteuert. Zusätzlich wird durch die Einbeziehung und vor allem Entlastung des Darms von Gärungs- und Fäulnisprozessen eine noch stärkere Leberentlastung und Regeneration erreicht. Das bedeutet für Sie eine nochmals deutliche Steigerung der Lebensenergie und Vitalität.

    Bei Allergien (Heuschnupfen, allerg. Asthma, Ekzeme, Ausschläge, Neurodermitis) bewährt sich erfahrungsgemäß die Kombination mit Bioresonanztherapie zur Umstimmung des Immunsystems und Verbesserung der Ausleitung.

    Im Sinne der Ausleitung, Entlastung bietet sich natürlich auch die Kombination mit einer begleiteten Fastentherapie an. Dies kann sich wie ein Hausputz auswirken und ist oft der Grundstein oder die Initialzündung für eine bleibende Gewichtsreduktion mit allen positiven Folgen und dadurch für Sie eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität.

    Erfahrungsberichte zur Ozontherapie in unserer Praxis

    75-jährige Patientin mit Retinitis pigmentosa mit starker Gesichtsfeldeinschränkung, Schwindelzuständen und Unsicherheit:
    Nach 8 großen Ozon-Sauerstoff-Eigenblut-Therapien sind Schwindel und Unsicherheit verschwunden, Gesichtsfeld subjektiv verbessert, insgesamt deutlich verbesserte Lebensqualität und Energie. Einige Wochen nach Ende der Therapie bestätigt der kontrollierenden Augenarzt einen derzeitigen Stillstand und sogar eine leichte Besserung des Gesichtsfeldes in der Kontrollmessung. Nach einem ¾ Jahr Wiederholung einer Ozontherapieserie und weitere Besserung des Gesichtsfeldes laut Augenarzt, kein Wiederauftreten von Schwindel.

    61-jährige Patientin Zustand nach schwerer viraler Grippe, weiter bestehender Schwächezustand nach 3 Wochen, starker Husten und Kehlkopfentzündung:
    Nach 6 kleinen Ozon-Eigenbluttherapien mit Zusätzen schnelle Erholung, Husten gestoppt, Müdigkeit weg.

    49-jährige Patientin mit chronischem Erschöpfungszustand, wiederkehrenden Infekten in den oberen und unteren Luftwegen, Dauerhusten, Gelenkschmerzen, Mangel an Leistungsfähigkeit, nicht arbeitsfähig:
    Nach 8 großen Ozon-Sauerstoff-Eigenbluttherapien mit Zusätzen deutliche Besserung, Gelenkschmerzen verschwunden, Husten weg, Patientin wieder arbeitsfähig.

    47-jähriger Patient mit wiederkehrenden Infekten, in einem postgrippalen Infektzustand, Erschöpfung, mehrere Unverträglichkeiten und Pollenallergie:
    Nach 8 großen Ozon-Sauerstoff-Eigenbluttherapien mit Zusätzen Erschöpfung beendet, Schwäche beseitigt, seither keine allergischen oder Unverträglichkeitsreaktionen mehr. Bei Kontrolle nach ca. 4 Monaten keine Infekte mehr berichtet.

    50-jährige Patientin, Begleitbehandlung bei Tumortherapie:
    Mehrere Operationen, stark reduziertes Allgemeinbefinden, Müdigkeit, Verzweiflung. Gegenüber Voroperationen deutlich schnellere Erholung nach 2 OPs seit konsequenter Anwendung der Ozon-Sauerstofftherapie, schnellere Wundheilung und gutes Allgemeinbefinden. (C. Fritz)

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